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Ladbydragen

Erleben Sie das bisher ambitionierteste Bauprojekt des Wikingermuseums, die Rekonstruktion des Ladby-Schiffes. Der Bau dauerte fünf Jahre. 2016 lief das Schiff vom Stapel und wurde Ladbydragen (Ladby-Drache) getauft.

Im Wikingermuseum wird gebaut

Im Wikingermuseum Ladby bauen wir gerne und haben fast immer ein Bauprojekt am Laufen. Neben dem Totenschiff (Dødeskibet) – einem Modell des Wikingerschiffs im Maßstab 1:1 mit Grabbeigaben und König im Keller des Museums – wurde im Sommer 2011 ein weiteres ambitioniertes Projekt eingeleitet: der Bau einer weiteren Kopie des Wikingergrabschiffes im Maßstab 1:1, ca. 22 m lang und 3 m breit mit Platz für 32 Ruderer. Der Unterschied der beiden Projekte bestand darin, dass dieses Schiff im Kerteminde Fjord zu Wasser gelassen werden und segeln sollte. Fünf Jahre später, genauer gesagt am 14. Mai 2016, wurde die Ladbydragen (Ladby-Drache), wie das Schiff heißen sollte, feierlich getauft und vom Stapel gelassen.

Möglich wurde der Bau durch eine größere Spende der Stiftung Augustinusfonden und der Kerteminde Kommune.

Nun liegt die Ladbydragen das ganze Sommerhalbjahr über unterhalb des Grabhügels im Wasser. Museumsbesucher dürfen das Schiff gerne vom Steg aus in Augenschein nehmen, aber nicht an Bord gehen. Wenn sich der Winter nähert, wird das Schiff an Land gezogen und in einem Zelt aufbewahrt, wo Ehrenamtliche dafür sorgen, dass es gewartet und gleichzeitig von den Besuchern besichtigt werden kann.

Darüber hinaus werden laufend Wikingerschiffsegler ausgebildet, mit Training und Übungen auf dem Noor und dem Fjord.

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Länge

21,5 m

Breite

3,0 m

Höhe(mittschiffs)

1,0 m

Tiefe

0,5 m

Gewicht

3126 kg

Segel

65 m2